Mütter und Töchter im Wandel

Wenn Pubertät und Wechseljahre aufeinanderprallen, braucht es einen neuen Weg – damit aus täglicher Reibung wieder Nähe und Frieden werden.

 

Ihr liebt euch. Und trotzdem reibt ihr euch gerade öfter aneinander, als euch guttut. Eine Frage klingt plötzlich wie Kontrolle, eine Antwort wie Respektlosigkeit, ein Blick reicht – und schon ist Spannung im Raum.

Manchmal geht es um Schule, Handy, Kleidung, Tonfall, Rückzug oder Zimmerchaos. Aber darunter liegt oft viel mehr: Nähe, Freiheit, Grenzen, Vertrauen und die Frage, wie ihr in dieser Zeit den Zugang zueinander nicht verliert.

Denn wenn Pubertät und Wechseljahre im selben Familienleben aufeinanderprallen, reicht ein gut gemeintes „Wir müssen einfach besser miteinander reden“ oft nicht mehr aus. Es braucht einen neuen Blick auf den Körper, auf Gefühle, auf Grenzen, auf alte Muster und auf das, was zwischen euch wirklich passiert.

Unter dem Begriff Wechseljahre beziehen wir uns auf die Phasen der Perimenopause und Menopause. Gerade die Perimenopause – oft auch „die Zone des Chaos“ genannt – kann ab ca. 35/40 Jahren anfangen und ist eine sehr intensive und langjährige hormonelle Übergangsphase in die Menopause mit besonders emotionalen, energetischen und mentalen „Achterbahnen“.

Warum gerade mit uns?

Diese Reihe wird von Juliane Davidshofer und Anke Dieckhoff gestaltet und geleitet. Wir bringen beide jeweils jahrzehntelange Erfahrung in der Begleitung körperlicher, emotionaler und innerer Veränderungsprozesse mit. In unserer Arbeit verbinden wir Naturheilkunde, Osteopathie, Körperwissen, psychologisches Verständnis und den Blick auf hormonelle Übergangszeiten.

Gerade weil Pubertät und Wechseljahre nicht nur den Körper verändern, sondern auch Stimmung, Selbstbild, Nähe, Grenzen und Familienmuster berühren, braucht es einen Raum, der beides halten kann: den körperlichen Hintergrund und das, was emotional und zwischenmenschlich daraus entsteht.

Format neu – Expertise nicht neu. 

Ist diese Reihe für euch?

Diese Reihe ist für dich, wenn du Mutter einer Tochter in der Pubertät oder frühen Jugend bist und gleichzeitig merkst, dass auch bei dir selbst körperlich, emotional oder innerlich vieles in Bewegung ist.

Sie ist für euch, wenn Nähe, Kommunikation oder Konflikte sich verändert haben. Wenn Gespräche schneller kippen, Rückzug mehr wird und ihr euch liebt, aber im Alltag trotzdem immer wieder aneinandergeratet.

Sie ist auch dann passend, wenn noch keine große Krise da ist, du aber spürst: Wenn wir so weitermachen, wird der Abstand größer.

Was passiert, wenn ihr keinen neuen Weg findet?

Ein einzelner Streit zerstört keine Beziehung. Aber wenn Gespräche immer wieder kippen, wenn Rückzug normal wird und beide anfangen, sich voreinander zu schützen, entsteht langsam Abstand.

Die Tochter erzählt weniger. Die Mutter fragt vorsichtiger oder wird schneller laut. Beide fühlen sich unverstanden. Beide haben gute Gründe für ihre Reaktion. Und trotzdem wird der Weg zueinander immer schmaler.

Die Gefahr ist nicht der einzelne Streit. Die Gefahr ist die Distanz, die daraus über Monate wachsen kann – und die eure Beziehung noch Jahre später berühren kann.

Genau deshalb braucht es manchmal einen neuen Weg, bevor Schweigen, Rückzug oder tägliche Reibung zum normalen Miteinander werden.

Vielleicht ist es nicht einfach ein Kommunikationsproblem

Viele Mutter-Tochter-Konflikte werden nur aus Sicht der Pubertät betrachtet. Dann heißt es schnell: „Die Tochter ist halt schwierig“, „die Mutter muss nur ruhiger bleiben“ oder „das geht schon wieder vorbei“.

Aber so einfach ist es oft nicht.

Bei euch treffen zwei weibliche (hormonelle) Übergangszeiten aufeinander. Die Tochter löst sich mehr, sucht ihre eigene Stimme, erlebt ihren Körper neu und will ernst genommen werden. Gleichzeitig merkt die Mutter, dass auch ihr Körper, ihr Nervensystem, ihre Geduld und ihr inneres Gleichgewicht sich verändern.

Wenn beides zusammenkommt, landet ihr schnell wieder im gleichen Kreislauf: mehr Druck, mehr Rückzug, mehr Missverständnisse, mehr Reibung.
Der neue Weg beginnt dort, wo ihr versteht, was körperlich, emotional und zwischen euch wirklich passiert.

Das ist „Mütter und Töchter im Wandel“

Mütter und Töchter im Wandel ist eine gemeinsame Seminarreihe für Mütter und Töchter, die diese Zeit nicht gegeneinander erleben wollen.

  • In 5 (+ 1) gemeinsamen Live-Abenden entsteht ein Raum für Körperwissen, psychologisches Verständnis, praktische Impulse, Reflexionsfragen und ehrlichen Austausch.
  • Nicht, damit eine von euch „repariert“ wird. Nicht, damit jemand Schuld bekommt. Sondern damit ihr besser versteht, was gerade in euch beiden geschieht – und wie daraus wieder mehr Nähe, Sprache und Frieden entstehen kann.

Was sich für euch verändern kann

Nach den fünf + 1 Abenden könnt ihr Konflikte anders lesen. Nicht jeder Rückzug ist Ablehnung. Nicht jede Frage ist Kontrolle. Nicht jede starke Reaktion ist böse gemeint. Und nicht jede Grenze bedeutet: „Ich will dich nicht mehr.“

Als Mutter kannst du schneller erkennen, was hinter bestimmten Reaktionen deiner Tochter stehen könnte. Du kannst Rückzug weniger persönlich nehmen, eigene Trigger früher bemerken und schwierige Gespräche anders beginnen. Du bekommst mehr Orientierung, wie du Grenzen setzen kannst, ohne sofort in Machtkämpfe zu geraten, und wie du deiner Tochter Raum gibst, ohne die Verbindung zu verlieren.

Als Tochter bekommst du Worte für das, was in dir los ist. Du kannst deinen Körper, deine Stimmung, deine Grenzen und dein Bedürfnis nach Abstand oder Nähe besser einordnen. Du verstehst eher, warum sich manches plötzlich größer, schneller oder intensiver anfühlt. Und du kannst leichter spüren, was du brauchst, wo deine Grenze ist und wie du dich ausdrücken kannst, ohne sofort in Abwehr gehen zu müssen.

Ich bin nicht falsch. Mein Körper ist nicht falsch. Meine Gefühle sind nicht falsch. Ich bin in einer Übergangszeit, die verstanden werden darf – von anderen und von mir selbst.

Wenn du die Tochter bist

Du musst hier nicht beweisen, dass mit dir „alles okay“ ist. Und du musst auch nicht vor einer Gruppe erzählen, was bei euch zu Hause los ist.
Du bekommst einen Rahmen, in dem du besser verstehen kannst, warum gerade so viel in Bewegung ist: dein Körper, deine Stimmung, deine Grenzen, deine Wut, dein Rückzug, dein Wunsch nach Freiheit und dein Bedürfnis, trotzdem ernst genommen zu werden.
Es geht nicht darum, dass du dich verändern musst, weil Erwachsene das wollen. Es geht darum, dass du dich selbst besser verstehst – und dass deine Mutter besser versteht, was diese Zeit für dich bedeutet.

Wenn du die Mutter bist

Du musst diese Phase nicht einfach „aushalten“. Und du musst auch nicht so tun, als wärst du immer ruhig, geduldig und souverän.
Wenn du merkst, dass du schneller gereizt bist, schneller verletzt reagierst oder dich der Rückzug deiner Tochter stärker trifft, dann hat auch das einen Hintergrund.
Wechseljahre sind nicht nur Hitzewallungen oder Zyklusveränderungen. Sie berühren auch dein Nervensystem, deine Belastbarkeit, dein Selbstbild, deine Rolle als Mutter und dein Bedürfnis nach Ruhe.
Wenn du verstehst, was in dir passiert, kannst du deiner Tochter anders begegnen: nicht perfekt, aber klarer, ehrlicher und weniger aus dem alten Muster heraus.

Der Rahmen

Die Reihe umfasst 5 gemeinsame Live-Abende für Mutter und Tochter. Jeder Abend dauert 120 Minuten und verbindet verständliches Körperwissen, psychologische Einordnung, praktische Impulse, Reflexionsfragen für die Zeit zwischen den Terminen und mindestens 30 Minuten Raum für Fragen und Austausch.

Zusätzlich gibt es ein Vertiefungsabend inkl.-Q&A nach 4 Wochen.

Die Abende finden live in einem geschlossenen, geschützten Zoom-Raum statt. Die Aufzeichnungen werden nicht öffentlich geteilt, sondern ausschließlich den angemeldeten Teilnehmerinnen dieser Reihe zur Verfügung gestellt – damit ein sicherer Rahmen entsteht, in dem Fragen, Erfahrungen und Austausch möglich sind.

Die fünf + eins Abende

1.
Endlich verstehen, was gerade mit uns passiert

Zwei Übergänge, ein Familiensystem
Was Pubertät und Wechseljahre miteinander verbindet – und warum beide Phasen nicht als Störung, sondern als Wandlungszeiten im weiblichen Leben verstanden werden dürfen.

2.
Warum Gefühle plötzlich größer werden

Körper, Hormone und Nervensystem
Wie Hormone, Gehirn und Nervensystem Pubertät und Wechseljahre prägen – und warum dadurch Gefühle, Reaktionen und innere Spannung stärker werden können.

3.
Raus aus dem täglichen Aneinandergeraten

Beziehung, Rückzug und Streit
Warum ihr in dieser Zeit emotional schneller aneinandergeratet – und wie eine neue Sprache für Nähe, Grenzen, Unsicherheit und Rückzug entstehen kann..

4.
Erkennen, was wir unbewusst weitergeben

Frauenbilder, Muster und Mutterlinie
Welche Bilder von Frausein, Körper, Stärke, Scham oder Anpassung über die weibliche Linie weitergegeben wurden – und was ihr heute bewusster wählen könnt.

5.
Aus Erkenntnis wird Alltag

Integration und Abschluss-Q&A (Q & A = Fragen und Antworten)
Wie aus den Erkenntnissen konkrete Schritte für euren Alltag entstehen – mit Raum für Fragen, Erfahrungen und euren nächsten gemeinsamen Weg.

plus 1
Vertiefungsabend inkl. Q&A nach 4 Wochen

Wenn der Alltag die echten Fragen zeigt
Für alles, was erst beim Ausprobieren sichtbar wird: Fragen, Feedback von Erfahrungen aus den letzten Wochen der Umsetzung und kleine nächste Schritte.

Euer persönlicher Beziehungs-Kompass

Vor Beginn der Reihe bekommt ihr beide einen eigenen Fragebogen. Nicht als Test und nicht zur Bewertung, sondern als ehrlichen Ausgangspunkt.

Ihr haltet fest, wie es euch gerade miteinander geht, wo Reibung entsteht, was ihr euch wünscht und was sich verändern soll. Am Ende der Reihe könnt ihr noch einmal darauf schauen und sehen, was sich bewegt hat.

Für wen diese Reihe nicht der passende Rahmen ist
Diese Reihe ersetzt keine therapeutische oder individuelle Begleitung. Wenn ihr gerade eine akute Krise erlebt oder eine therapeutische Einzel- oder Familienbegleitung braucht, ist ein geschützter 1:1-Rahmen sinnvoller als die Teilnahme an der Gruppe.

Dann braucht es mehr Schutz, mehr Zeit und einen individuelleren Blick auf eure Situation.

Wer wir sind

Juliane Davidshofer

ist Heilpraktikerin, Transformations-Therapeutin und Mentorin für Perimenopause & Menopause.

Anke Dieckhoff

ist Heilpraktikerin, Osteopathin und Mentorin für Gesundheit & Bewusstsein.

Gemeinsam gestalten und leiten wir diese Reihe, weil Pubertät und Wechseljahre viel zu oft getrennt betrachtet werden. Dabei wirken sie im Familienleben häufig gleichzeitig – und genau dort braucht es einen neuen Blick.

Start und Preis

Start

20. Oktober 2026 – 5 aufeinander folgende Dienstagabende von 20-22 Uhr.
Plus Vertiefungsabend mit Fragen & Antworten (Q & A) am 15.Dezember. Aufzeichnungen von allen Live-online-Abenden erhältlich.

Vertiefungsabend inkl.Q&A

15. Dezember 2026

Einführungspreis

555 € pro Mutter-Tochter-Paar.                                              Ratenzahlung in 2 x 288 € möglich.

Da diese Reihe zum ersten Mal in dieser Form stattfindet, öffnen wir sie zum Einführungspreis von  555 € pro Mutter-Tochter-Paar.

Es kann auch eine Mutter allein teilnehmen, falls die Tochter nicht partizipieren will. Dies wird dennoch sehr von Nutzen sein für die Mutter – aber auch für die Mutter-Tochter Beziehung. Der Preis bleibt bestehen.

Wo findet diese Reihe statt?
Diese Serie findet live online im geschützten Rahmen eines Zoom-Meetingsraumes statt und es gibt jeweils eine Aufzeichnung für die Teilnehmerinnen. Diese wird nicht öffentlich publiziert. Details werden nach Buchung geteilt.

Hast du eine Frage ? Wir melden uns persönlich bei dir!

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oder sende deine Fragen gerne direkt an 📩 info@juliane-davidshofer.com .